| Kategorie: X-File Rating: R Autor / Kontakt: Raucher89 / ffrank1989@aol.com Datum: 13.01. 2009 Disclaimer: Ich möchte mit dieser Story kein Geld verdienen! Alle Charakter (ausgenommen jene, die ich selbst erschaffen habe, die gehören mir!), gehören: 20th Century Fox und natürlich Chris Carter! Author's Notes: Diese Geschichte ist Bill Davis und meiner lieben Sonja gewidmet! Weiterhin möchte ich allen Lesern danken! Spoiler: keine
Kurzinfo: Verfolgt vom Raucher sind Scully und Mulder auf der Jagd nach der Wahrheit! Bei den Ermittlungen in einem Mordfall stoßen sie auf ein Geheimnis: Das mysteriöse Projekt MA! Eine temporeiche Jagd beginnt.
-Prolog-
16:30 Uhr
Frankfurt, Hessen, Deutschland
Sonntag
Ein weißer Lastwagen fuhr den Weg zur Fabrik hinauf. Der Fahrer hatte blondes Haar und er trug eine Sonnenbrille. Sein Körperbau war muskulös. Vor dem Tor der Fabrik blieb er stehen, stieg aus und zog eine Karte durch ein Lesegerät. Dann stieg er wieder ein, das Tor öffnete sich und das Fahrzeug setzte sich wieder in Bewegung. Ein Mann hatte den Lastwagen verfolgt. Er hatte hockend im Busch verharrt und nutze diese Gelegenheit. Schnell bewegte er sich Richtung Tor und gelangte mehr mit Glück als mit irgendwas anderem hinein. Nach etwa 15 Minuten kam der Lastwagen zum Stillstand, und der Fahrer stieg aus, sah sich um und öffnete den Laderaum. Sein Verfolger versteckte sich hinter einigen Tonnen und sah alles mit an. Während der Fahrer einige Kisten mit gelben Behältern in eine große Installation steckte, kam ein identisch aussehender Mann und schraubte an einer Konsole nicht weit von der Installation entfernt herum. Plötzlich öffnete sich mit einem Quietschen das Vordertor und ein dicklicher Mann mit Augenringen und mit einem Dutzend gut bewaffneter Männer hinter sich, betrat die Halle. Ein dritter und ein vierter Mann (beide waren ganz offensichtlich ebenfalls identisch mit dem Fahrer) kamen auf ihn zu. "Alles ist wieder einsatzbereit?", fragte der Dicke. "Ja!", antworte der dritte Mann. "Gut! Dann kann es bald wieder losgehen!" Der Mann schaute sich um. "Halten Sie mich bitte auf dem Laufenden!" Er verließ die Halle.
Der Verfolger war ein Mann, der genug gesehen hatte, um alles auf zu decken. Ein Knacken hinter ihm verriet dem Mann, dass er entdeckt worden war. Starke Hände brachen ihm das Genick.
1. Teil
-1-
5:30 Uhr
Moscow, Idaho
Montag
Der Mann hieß Morgan Hudson und er war ein Fachmann. Man hatte tatsächlich viel Vertrauen in sein Können und man erwartete Perfektion. Hudson nahm das Gefäß mit der Zange und hob es vorsichtig an. Schweißnass war seine Stirn. Mit größter Vorsicht ging er mit ihm zu einem größeren Behälter, aus dem Nebel strömte und setzte es dort hinein. Sein weißer Schutzanzug war laborpflichtig. Er sah auf und wandte seinen Blick von dem Behälter, welcher sich mit einem "pffff" selbst verschlossen hatte, zu der Glaswand einige Meter von ihm entfernt. Dort stand ein Mann Mitte Sechzig. Er hatte alles mit Adleraugen verfolgt und er schien zufrieden. Hudson mochte den Mann nicht und keiner wusste wirklich etwas über ihn. Er leitete zwar das Projekt, aber was sagte ihm das schon? Nur, dass er ein Teil des Ganzen war. Mehr nicht. Der Mann hinter dem Glas drehte sich zu der Tür hinter ihm um. Ein etwas dickerer Mann mit Tränensäcken unter den Augen trat ein. "Wie läuft es?", fragte er den Mann, der sich durch sein graues Haar strich und eine Packung Glimmstängel hervor holte. "Es... läuft gut!", sagte er und steckte sich die Zigarette in den Mund. Seine Hand begab sich auf die Suche nach dem Zippo. Sie fand es in der linken Jacketttasche. Er zündete die Kippe an. Rauchschwaden trieben durch das Vorzimmer. "Wann können wir beginnen?", wollte der Dicke wissen und sah skeptisch zu dem im Labor hantierenden Hudson. "Sehr bald!", sagte der rauchende Mann nur und verließ den Vorraum. Der Dicke aber blieb und wirkte mürrisch.
-2-
7:30 Uhr
Mulders Wohnung
Dienstag
Mulder stand vor einem Spiegel in seiner Wohnung. Er war nackt und offensichtlich zufrieden mit dem, was er da sah. Er grinste, sah sich um und zog sich eine Unterhose an. Es folgte eine Blue Jeans, ein weißes Hemd und eine lockere Jacke. Die Sonne schien. Ihm war klar, dass es ein ungewöhnlich schöner Tag werden würde. Alles war noch jung, frisch und schön. Auf dem Weg in die Küche kam er am Fernseher vorbei, schaltete ihn an und anvisierte eine Schüssel mit Cornflakes vom Vortag. Sollte er es wagen, die noch zu essen? Lieber nicht. Ab zur Spüle, die Schüssel ausgeleert und in die Spülmaschine. Eine Scheibe Toast tut es auch!, dachte er, als er bedauerlicherweise feststellen musste, dass dies die letzten Cornflakes im Hause Mulder gewesen waren. Getoastet mit Käse. Lass es dir schmecken! , dachte er und schmiss sich auf seine Couch. Ein wirklich toller Tag. Im Fernsehen liefen nur der übliche Nonsensesportreport und die Wiederholungen nerviger Mystery-Serien mit deren ätzenden Protagonisten. Es klingelte. Das Telefon. Die Suche nach dem Telefon begann. War es hinter der Couch? Nein. In der Küche? Nein. Im Bad? Nö. Doch hinter der Couch. Er nahm ab.
"Ja?", fragte er mit seiner ruhigen Stimme. "Mulder? Sind Sie das?", fragte die weibliche Stimme, die er schon so oft gehört hatte. "Ja, Scully! Wer den sonst?" Er mochte Scully. Er mochte besonders ihre Gabe, ihn in vielen Sachen verunsichern zu können. Nur sie hatte das drauf. "Ich war mir nicht sicher, weil Sie so gut drauf sind! Das hatten wir lange nicht mehr! Wird wohl eine X-Akte werden!" Wie immer kicherte sie nicht. Sie lachte nie über ihre eigenen Witze. Das mochte ihm sehr gefallen. "Also! Was haben Sie mir mitzuteilen?", er war heute verdammt neugierig. "Kommen Sie am besten zur Arbeit! Dann reden wir weiter!", antwortete sie. "Aber Sie können es mir doch sagen", meinte Mulder und bettelte förmlich dabei. Doch sie hatte bereits aufgelegt. "Na wunderbar! Sie müssen mir nichts sagen! Ich muss es ja nicht wissen!" Er war nicht wirklich sauer.
Er verließ seine Wohnung und bemerkte, wie kalt es doch war. Also hatte er sich doch wieder geirrt. So toll würde der Tag nicht werden. Keine Chance.
-3-
9:30Uhr
Ein Friedhof in London
Dienstag
Es regnete. Drei Männer mit schwarzen Regenschirmen standen auf einem Friedhof. Der Second Elder ergriff das Wort: "Wir müssen es ihm sagen!" Der 3.Elder sah den Asian Man an. "Warum denn?", fragte der 3. Elder. "Wir müssen das nicht unbedingt!"
Der Asian Man sah den Second Elder an. "Er steht doch unter Strugholds Schutz! Wir...!", sagte der Asian Man und sah ein älteres Ehepaar, das Blumen auf ein Grab legte. Die drei Männer entfernten sich ein wenig weiter. "Wenn Sie die Projekte beendet haben, dann meine ich, dass es nicht mehr relevant ist!", warf der 3.Elder ein. "Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß!"
Von der Gruppe entfernt hielt ein schwarzer Cadillac. WMM stieg aus und nahm seinem Fahrer einen Schirm ab. Er gesellte sich zu ihnen. "Meine Herren! Das Projekt wird beginnen!", sagte WMM. Er lächelte. "Ich weiß durchaus, was Sie beschäftigt! Aber auch ich habe eine gute Beziehung zu Strughold!"
"Er arbeitet schlampig!", sagte der Second Elder. "Er sollte beseitigt werden! Ihn überfordern schon die einfachsten Aufgaben!"
WMM atmete tief ein. "Spender hat ein Recht darauf, dass Sie ihm denselben Respekt entgegen bringen, wie mir! Er wird durch das Projekt viel für uns gewinnen! Da sollten wir ihn doch nicht verurteilen, oder etwa doch?"
-4-
9:57 Uhr
FBI Headquaters
Dienstag
"Alles kann passieren!", sagte Skinner und gab dem Mann die Hand zum Abschied. "Aber wir werden wie immer unser Bestes geben!" Er lächelte den Mann an. "Machen Sie sich keine Sorgen!" Als der Mann das Büro von Skinner verlassen hatte ließ er Scully und Mulder antanzen. "Schön, dass Sie kommen konnten! Ich möchte mich dafür entschuldigen, Sie aus Ihrem wohlverdienten Urlaub geholt zu haben, aber es ist wichtig!" Skinner und die beiden Agenten setzten sich. "Ein Todesfall!", sagte Skinner. "Einer von unseren Männern ist vor drei Tagen in einem Wald in der Nähe von Frankfurt gefunden worden!" Skinner sah Mulder ernst an. "Frankfurt?", fragte Mulder. "Was interessieren wir uns für Dinge, die in Deutschland passieren?", fragte Scully. Skinner lehnte sich zurück. "Ich habe leider nicht die Befugnis darüber zu sprechen, aber ich dachte, Sie würden sich für den Fall interessieren!" Mulder sah zu einem Bild von Clinton. "Und warum dachten Sie das?", fragte Mulder höchst interessiert und kurz vorm Einnicken. "Weil er auf der Suche nach der Wahrheit war! Genau wie Sie, Mulder! Genau wie", sagte Skinner und Mulder ergänzte: "Ich!" Die Sonne wurde, so sah es Mulder durch das Fenster, ganz offensichtlich von Wolken verdrängt. "Und Sie glauben, er wäre auf seiner Suche umgebracht worden, weil die Wahrheit geheim bleiben sollte? Habe ich Sie da richtig verstanden?" Vielleicht hatte die Sonne noch eine Chance im Kampf gegen die Wolken. Skinner begann mit einem Stift herum zuspielen. "Ja!", sagte Skinner und Mulder wurde klar, dass es die Sonne heute wohl nicht schaffen würde. Mulder war sich nicht ganz sicher, ob dieser Auftrag es überhaupt Wert war. War er es überhaupt wert, dass er dafür an seinem freien Tag zur Arbeit erschien? Aber es geschah etwas, dass er nicht wirklich für möglich gehalten hatte: Scully ergriff die Offensive! Sie nahm die Akte. "Wir nehmen uns dem Fall an, Sir!", sagte Scully. Die Sonne hatte verloren und er hatte keine Cornflakes mehr. Warum sollte er sich noch unglücklicher machen und dagegen ankämpfen. Ein warmes Gefühl breitete sich in seinem Körper aus. Hatte er nicht noch Sonnenblumenkerne im Wagen liegen?
-5-
10:45 Uhr
Washington, D.C.
Dienstag
Inspector Rudy Ferner war gerade auf dem Weg zu seiner Frau. Er hatte viele Probleme. Und die Ehe lief nicht besonders "toll"! Aber der Sex war immer klasse. Und jetzt sollte er wieder welchen haben. Gott sei es gedankt. Er saß in seinem Wagen und es klingelte. Er ging ran. "Ja? Was ist?", fragte er. Keine Antwort. "Wer ist da?", wiederholte er sich mit Nachdruck. "Was glauben Sie denn, wer dran ist?", fragte ihn eine Stimme. "Was wollen Sie? Ich habe mich an unsere Vereinbarung gehalten!" Die Stimme lachte. "Ich will, dass Sie mir einen Gefallen tun!" Ferner war überrascht. Er hatte mit allem gerechnet. Aber mit dem?
Als er zur Haustür rein kam, lag seine Frau bereits nackt auf dem Sofa. "Tiger! Willst du mir nicht zeigen, wer hier die Raubkatze im Haus ist?", fragte sie ihn und spielte mit einer Hand an der Brustwarze ihrer rechten Brust herum. Ferner aber reagierte nicht. Er legte seinen Koffer auf einen Stuhl. Zog seine Waffe, drehte sich zu seiner Frau um und schoss. Dann setzte er den Lauf an seine Schläfe und drückte ab.
-6-
11:12 Uhr
Washington, D.C.
Dienstag
Scully stieg aus. Aus dem Schornstein des alten Hauses stieg Rauch in die Luft. Taubenmist lag auf dem Boden. Sie ging zu der schwarzen Tür. Zu beiden Seiten wuchsen Dornenbüsche. "Was hat Mulder bloß vor?", fragte sie sich. Er hatte sie hier her geschickt, er aber war... das wusste sie nicht. Es war ihr eigentlich auch völlig egal. Sie klingelte. Ein Mann mit weißem Haar öffnete die Tür. Er trug eine Tweedjacke. "Ja?", fragte der Mann mit einer rauen Stimme. "Ja, ich bin Special Agent Dana Scully vom FBI!", sagte sie ihren Text auf und hielt ihm einen Ausweis hin. "Schön! Dann wollen Sie ja sicher reinkommen, nicht wahr, mein Kind?"
sie lächelte. "Ich müsste Ihnen ein paar Fragen stellen!", sagte sie und sah eine gewisse Art Charme in den Augen des alten Mannes. "Das", sagte er, "beantwortet doch nicht meine Frage!" Das verstand sie nicht. "Wie meinen sie das?", fragte sie. "Ich hatte Sie gefragt, ob Sie reinkommen wollen. Aber Sie gaben mir keine schlüssige Antwort! Fragen können Sie mir auch hier draußen stellen!"
Das konnte ja noch was werden. Er ließ sie herein und sie staunte nicht schlecht über die Größe des Hauses. Alles war elegant eingerichtet. Mit Würde wurde das Haus geführt. "Setzen Sie sich doch!", sagte er, als sie in ein rundes Zimmer mit Ledersesseln, einem Holztisch und einem Kamin, in dem Feuer prasselte, gelangten. "Ich muss nur kurz etwas erledigen! Es dauert nicht lange!"
Ist schon gut! , dachte sie. Aber sie schwieg.
-7-
11:12 Uhr
Washington, D.C. Tatort
Dienstag
Die Frau zitterte. Das war die alte Nachbarin der Ferners. Die Polizei war innerhalb von wenigen Minuten, höchstens 20, am Tatort gewesen. Die Polizei: Dein Freund und Helfer. Der Kommissar gab einem Polizisten namens Davis Instruktionen und wandte sich dann um. Er erblickte ein neues Gesicht. "Kennen wir uns?", fragte der Kommissar den Polizisten. "Ich bin neu, Sir! Mein Name ist Florian Axon und ich bin erst vor 2 Wochen dazugekommen!", erklärte er dem Kommissar. "Komisch! Eigentlich kann ich mir Gesichter sehr gut merken! Okay! Nehmen Sie sich der Spurensuche an!" Mr. Axon tat wie ihm geheißen und der Kommissar ging einer blonden Frau, die den abgesperrten Bereich betreten hatte, entgegen. "Sie dürfen sich hier nicht aufhalten!", sagte der Kommissar. Ihm wurde leicht schwindelig. Er war verheiratet, aber er mochte den Sex mit Gillian nicht. Da kam ihm so ein scharfer Zahn nur gelegen. Obwohl er schon 50 war, hatte er noch einiges zu bieten. Oh, er würde mit ihr schlafen, wenn sie es ihm nur anbietet. "Herr Kommissar, ich müsste Ihnen da mal etwas zeigen!", sagte sie und spielte mit ihrem langen blonden Haar. "Ist bestimmt wichtig!", ergänzte sie und zwinkerte. "Oh, ich verstehe, dann werde ich Ihnen mal die Chance geben uns bei den Ermittlungen behilflich zu sein!", sagte er und folgte ihr nach draußen. Mr. Axon, der auffallend Ähnlichkeit mit einem gewissen FBI-Agenten hatte, betrat das Wohnzimmer. An den Anblick von Blut hatte er sich schon lange gewöhnt. Eine riesige Blutlache. Er war abgehärtet. "Haben Sie schon etwas gefunden?", fragte ein farbiger Polizist. "Ich bin gerade dabei! Aber ich finde eines merkwürdig!", sagte Axon. "Was denn?", fragte der Polizist. "Sollte das Blut nicht schon längst getrocknet sein?" Der Polizist bückte sich. "Das ist eine Lache! Ein Blutsee! Da kann es schon ein paar Stunden dauern, bis alles getrocknet ist!", belehrte er Axon. Das wusste Axon natürlich. "Das weiß ich natürlich! Ich meine diese Spritzer! Entweder sind die von einem Polizisten, oder jemand war zwischenzeitlich hier!", sagte Axon und erschrak, als er die Stimme vom Kommissar hinter sich hörte. "Sir!", sagte der Polizist. "Wo waren Sie?"
-8-
11:32 Uhr
Washington, D.C.
Dienstag
"Ich war nur kurz in der Küche und habe uns etwas zum knabbern und etwas Milch mitgebracht!", sagte der Mann lächelnd und stellte alles auf den Tisch. Dafür hat er 20 Minuten gebraucht?, wunderte sich Scully. "Dann", sagte er, als er sich gesetzt und einen Schluck Milch getrunken hatte, "fragen Sie mich, mein Engelchen!" Scully lächelte nicht. Sie nahm auch keinen Keks und von der Milch trank sie auch nichts. Wie konnte Mulder sie nur zu einem solchen Typen gehen lassen? Sie fluchte innerlich- nach außen hin natürlich vollkommen cool. "Kennen Sie einen Mann namens David Anderson?", fragte sie ihn locker. "Nein!", entgegnete er. "Nein, das heißt ich kenne seinen Namen! Er war beim FBI und starb vor drei Tagen in Deutschland!", komplettierte er. "Das ist richtig!", gab Scully zu. "Woher wissen Sie das?" Der Mann wurde zornig, beruhigte sich dann aber wieder. "Er war mein Schwiegersohn! Doch ich habe kein gutes Verhältnis zu meiner Tochter! Daher habe ich mich nicht näher mit dem Penner beschäftigt! Sie verstehen?" Sie verstand. "Haben Sie vielleicht eine Ahnung, warum er in Deutschland war? Vermutlich war er nicht wegen des FBIs dort! Das liegt nicht in unserem Dienstbereich!" Die Gesichtszüge des Mannes wurden scharf. "Nein! ich sagte Ihnen doch, dass...!" Sie nickte. "Ich danke Ihnen für die Zeit, die Sie für mich geopfert haben!", sagte sie, nahm ihre Sachen und ging zur Tür hinaus. Es war etwas Komisches. Sie hatte das Gefühl, als ob... aber es war nur ein Gefühl. Kein Grund zur Beunruhigung! Als der Wagen verschwunden war, öffnete der Mann die Tür, versicherte sich und schloss sie wieder. Dann ging er zum Telefon. "Ja, rufen Sie sie zusammen! Ich habe hier einen Gast, der Sie sprechen möchte!", sagte er und legte auf. Ein Mann mit Hut sagte: "Probleme! Das sind keine!" Er hatte einen deutschen Akzent.
-9-
5.59 Uhr
Moscow, Idaho
Mittwoch
Der Fahrer stieg aus. Dann öffnete er die Tür und der groß gewachsene Mann mit der Zigarette stieg aus. Er trug einen schwarzen Anzug und eine ordentliche Krawatte. "Parken Sie hier! Ich bin gleich wieder da!", sagte er zu dem Fahrer und betrat das Militärgelände. Die zwei Wachsoldaten grüßten und ließen ihn durch. Große weiße Zelte waren aufgebaut. Hie und da standen Bohrnadeln herum. Raupenfahrzeuge rollten über den Betonboden. Und über all die Einrichtungen ragend, stand da eine etwa 20 Meter hohe Halle beleuchtet von silbernem Licht. Ein General kam auf den Raucher zu. "Kann ich Ihnen helfen, Sir?", fragte er ihn. "Ich müsste wissen, wie es um das Experiment von Dr. Hudson steht! Ist es zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen?", fragte der Raucher und sah zu der Halle. "Es", fing der General an "wurde eingestellt!" Der General würgte als sich die Miene des Rauchers veränderte. "Wer hat das veranlasst? Das war mein Projekt! Was fällt Ihnen eigentlich ein, mir in die Quere zu kommen?" Er nahm einen Zug an seiner Zigarette. "Keiner hatte das machen dürfen! Ich habe die Administratorrechte. Wer hat das veranlasst?", fragte er noch einmal. "Darüber bin ich nicht informiert worden, Sir!", rechtfertigte sich der General. "General Wilson! Sie werden das Experiment sofort wieder aufnehmen, oder ich lasse das Gelände zerbomben!", drohte der Raucher und verließ das Gelände, stieg in den Wagen und gab Anweisung, loszufahren.
-10-
Abseits des Tatortes. "Glauben Sie, dass es sich hier um eine X-Akte handeln könnte?", fragte Scully ihren Partner Mulder. "Warum zweifeln Sie denn?", entgegnete Mulder. "Wo soll ich da bitte anfangen, Mulder! Zum einen haben wir nichts! Keine Beweise, keinen Ansatz, absolut nichts!", sagte sie. "Ich habe einen Mann ausgefragt, der fast nichts über seinen eigenen Schwiegersohn wusste!" Mulder zuckte kurz. "Das Opfer war der Schwiegersohn des Mannes?", fragte er nach. "Na und? Hilft uns das denn etwa weiter?" Mulder sah nach oben. "Nein! Es war einfach nur interessant! Aber ich habe gerade... nein!", er drehte sich um und zeigte auf den Kommissar. "Scully, sehen Sie ihn?", fragte er sie. "Ja!", antwortete Scully. "Selbstverständlich!" Dann zeigte er hoch in das Geäst eines Busches. "Wer ist dann das?" Scully war entsetzt. Im Geäst des hohen Busches hing die Leiche des Kommissars. "Wer ist...", wollte Scully wissen. “Das kann doch nicht", doch Scully wurde unterbrochen. "Er ist ein Alien-Kopfgeldjäger! Und ich bezweifele, dass er hier wäre, wenn...!" Scully wurde bleich. "Eine X-Akte!"
2. Teil
-1-
11:30 Uhr
Washington, D.C. FBI Headquarters
Mittwoch
"Lassen Sie mich bitte vorbei! Aus dem Weg, meine Dame!", sagte Byers, als er Gefahr sah, von zwei üppigen Frauen aufgehalten zu werden. Er kämpfte sich bis zum Lift vor und drückte nervös den Knopf. "Na komm schon!", sagte er. "Auf! Papa hat es eilig! Verdammt eilig!" Die Tür öffnete sich. Er trat ein und drückte den Knopf für die Tür ebenso nervös und ungeduldig wie zuvor den Knopf des Aufzuges. Als sich die Tür endlich schloss, atmete er erleichtert auf. Im Erdgeschoss angekommen, rannte er mit seinem Karton zu Mulders Büro. "Er ist nicht da!", sagte ein langhaariger blonder Mann mit Brille. Langly! "Was wolltest du denn hier, Byers?", fragte ihn Langly und schob seine Brille die Nase hinauf. "Ich wollte ihm etwas zeigen!" Langly machte ein erstauntes Gesicht. "Doch nicht etwa den Unsinn mit dem Film, oder?", hinterfragte Langly, der die Antwort schon kannte. "Mulder hat mich kontaktiert! Und mir viel zufällig der Zusammenhang auf! Tut mir sehr leid, dass ich mitdenke!" Langly sah den Flur rauf. "Wir sollten besser wo anders warten! Meinst du nicht auch?", sagte Langly und zwinkerte Byers zu. "Warum zwinkerst du?", fragte Byers und die beiden gingen Richtung Aufzug. "Von wegen "Mitdenken"!", sagte Langly sarkastisch.
-2-
11:45 Uhr
Washington, D.C.
Mittwoch
Der Mann war in Eile. Er trat auf das Gas und fuhr Richtung Park. Als sein Telefon klingelte, verlangsamte er auf erlaubte Geschwindigkeit. "Ja?", fragte er. "Hallo!", antwortete eine Stimme. "Was wollen Sie von mir?", fragte der Mann. "Ich habe unsere Vereinbarung nicht gebrochen und bin Ihnen auch sonst nicht in die Quere gekommen!" Die Stimme lachte. "Das ist wahr, Mr. Weil! Aber ich müsste Sie bitten, mir einen Gefallen zu tun!", sagte die Stimme.
Am Park angekommen, stieg Mr.Weil aus und ging zum Brunnen. Das Wasser plätscherte herrlich und nur die Regenwolken mochten einem die Laune trüben. Er sah einen alten Mann auf einer Bank sitzen. Dieser trank aus einer Flasche, die in einer braunen Tüte versteckt war. Dieser Anblick machte das alles für ihn etwas leichter. Er zog seine Waffe, ging noch ein paar Schritte auf den Penner zu und schoss. Dann setzte er den Lauf an seine eigene Schläfe und drückte ab.
-3-
12:10 Uhr
Moscow, Idaho
Mittwoch
"Ich werde nicht zum Treffen des Syndikates kommen können!", sagte der Mann und zog an seiner Zigarette. "Dafür haben Sie sicher Verständnis!" Der Asian Man nickte. "Natürlich! Sie bräuchten uns nur Ihre Gründe hinreichender zu erläutern!" Der Mann lächelte nicht. Seine Falten waren starr wie Eis. "Es gibt da einige Probleme mit dem Projekt C!", gab der Raucher zu. "Ich muss mich darum kümmern! Denn", er sah zu Boden, "Sie wissen ja, wie viel von diesem Projekt unter Umständen abhängt!" Wieder nickte der Asian Man. "Aber natürlich! Ich werde es dem Syndikat sagen!" Ein Raupenfahrzeug fuhr an den beiden vorbei. Das Rotieren von Hubschraubern war zu hören. "Entschuldigen Sie mich, bitte!", sagte der Raucher und stieg in den Helicopter ein.
-4-
12:20 Uhr
Washington, D.C. Tatort
Mittwoch
"Was sollen wir jetzt machen?", fragte sie ihn. "Vielleicht... wir wissen nicht, was er vorhat! Vielleicht tötet er weiter!" Mulder sah zu der Leiche. "Wir unternehmen erst einmal nichts!", sagte er. "Wenn wir jetzt Aufmerksamkeit erregen, werden wir nie die Wahrheit erfahren!" Das klang für Scully zwar überzeugend, doch ihr Gewissen war stärker. "Und das können Sie so einfach mit Ihrem Gewissen vereinbaren?", wollte sie von ihm wissen. "Können Sie das?" Mulder antwortete nicht. Der farbige Polizist hatte die beiden gesehen und kam auf sie zu. "Darf ich Sie fragen, wer das ist?", sagte der Polizist. "Wie Sie wissen", fing er an, wurde aber von Mulder unterbrochen. "Ja, ich weiß! Das ist meine Frau!", sagte Mulder. Innerlich tobte Scully. Gab aber von ihrem Toben keine Spur preis. Der Polizist streckte Scully seine Hand entgegen. "Freut mich Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben, Mrs Axon!" Er lächelte und ging zum Tatort zurück. "Axon?", fragte Scully. "Ihre Frau?",fragte Scully. "Sind Sie verrückt, Mulder?", fragte Scully. "Ja! Ja! Und nein!", antwortete Mulder. "Ich werde wieder zum Tatort zurückkehren, Sie aber werden zum Headquarter fahren! In der Nähe meines Büros...unseres Büros, wartet jemand auf Sie!" Kaum zu fassen. Er hatte sie wieder fort geschickt.
-5-
12:56 Uhr
Washington, D.C.
Mittwoch
"Das alles war einfach zu offensichtlich!", sagte Strughold und ging im runden Zimmer auf und ab. "Da machte das derzeitige Projekt C durchaus Sinn!" Der 1st Elder sah den Asian Man an. Der 6th Elder fachte den Kamin weiter an. "Der Mensch ist im groben dumm! Er bemerkt nicht einmal etwas, wenn es vor seiner eigenen Nase passiert! So sehe ich das zumindest!", sagte er. "Spender hat aber uns über Moolanas Meinung unterrichtet!", warf der 3rd Elder ein. "Moolana ist aber nicht hier!", entgegnete WMM. Das Feuer prasselte. "Warum ist Spender nicht hier?", wollte der 7th Elder wissen. "Das hatte ich Ihnen allen doch mehr als deutlich erklärt!", sagte der Asian Man. "Es ist gut, wenn wenigstens er seiner Arbeit nachgeht!", erwiderte Strughold. "Spender hat das Projekt C wieder aufleben lassen!", plauderte der 5th Elder aus. "Soll er ruhig! Vielleicht weiß er mehr als wir!", sagte Strughold und nahm sein Glas in die Hand. "Bei allem Respekt, aber das bezweifel ich!", sagte der 6th Elder. "Das Projekt MA wird dennoch weitergeführt!", sagte Strughold und 4th Elder brachte Milch und Kekse.
-6-
13:04 Uhr
Washington, D.C. FBI Headquarters
Mittwoch
Das Warten hatte ein Ende. "Gut, dass Sie endlich gekommen sind! Wir haben schon fast den ganzen Kaffeeautomaten leer getrunken!", sagte Langly und zitterte vor Koffein. "So Jungs!", sagte Scully. "Was wollt ihr mir zeigen?" Sie gingen ins Büro. "Also?", fragte Scully und stemmte ihre Hände in ihre Hüfte. Byers sah Langly an. Und Langly Byers. Sie nickten und Byers stellte den Karton auf Mulders Schreibtisch. Langly holte eine Videokasette hervor und zeigte sie Scully. "The Arrival- Die Ankunft", las Scully vor. Byers nickte. "Ja,ein langweiliger Film mit Charlie Sheen! Aber eines hatte mich stutzig gemacht!", sagte Langly. "Und zwar ist das Thema, dass Außerirdische die Erde aufheizen bzw. die Erdatmosphere verändern, keine Erfindung des Filmes und so simpel, dass wir das Thema für durchaus möglich erachten!" Scully staunte. "Das kann ich mir nicht vorstellen! Und selbst wenn es so sein sollte: Was hat das alles mit unserem Fall zu tun?" Byers lächelte. "David Anderson, das Opfer, wurde ja, und das müsste Ihnen ja bekannt sein, in einem Wald in der Näher von Frankfurt gefunden. In westlicher Richtung! Und in östlicher Richtung befindet sich eine Fabrik!" Scully stöhnte auf. "Worauf wollt ihr hinaus, Jungs?", fragte sie. "Psychologisch gesehen, wird man eine Leiche in die entgegengesetzte Richtung bringen, wenn man sie vom Tatort entfernen möchte! Das ist psychologisch bewiesen! ", sagte Byers. "Also suchten wir im Osten! Und fanden eine Fabrik!", sagte Langly. "Das interessante ist, dass sie absolut nichts herstellt!" Byers öffnete eine Seite am PC. "Das ist ein Ticker der Lonegunmen! Hier und dort kann man verschiedene fachspezifische Einstellungen vornehmen! Wenn wir uns auf die Produktionen beschränken im Alphamodus des Systems finden wir keine Angaben!", sagte Byers."Und wie sicher sind die Informationen?", fragte Scully. "Sicherer geht's nicht!", erwiderte Langly. "Dann sollte ich Mulder anrufen!", sagte sie und verließ das Büro.
-7-
13:36 Uhr
Berlin, Deutschland
Mittwoch
Der Hubschrauber landete. Der Raucher wurde von einer Reihe von Leuten mit grauen Haaren und Anzügen mit Krawatte empfangen. Er zündete sich eine Zigarette an. "Ich muss den Herrn Bundeskanzler sprechen!", sagte der Raucher auf Deutsch. "Es ist dringend!", ergänzte er und wurde von den Männern eine Treppe hinunter geleitet. Nach einer Viertelstunde stand er im Wartezimmer vor dem Büro. Einen Aschenbecher suchte er vergebens. Deshalb drückte er seine Zigarette im Leder eines der Sessel aus. Die Tür öffnete sich und eine blonde Frau bat ihn herein. Der Raucher nahm vor einem etwas dickeren Mann platz, zündete sich eine Zigarette an und sagte: "Sie haben davon gehört?" Der Bundeskanzler sah in eine Ecke seines Büros. "Ja!", sagte er. "Was sollen wir tun?", fragte der Bundeskanzler. Er schwitzte vor Erregung. "Ich dachte", fing der Raucher an, "dass Sie mir das sagen würden!" Der Raucher lächelte. "Immerhin habe ich Sie finanziell unterstützt! Da kann ich von Ihnen doch ein wenig mehr Unterstützung verlangen! Meinen Sie nicht?" er drückte seine Kippe im Aschenbecher aus und zündete sich eine weitere an. Nach ein paar Zügen sagte er: "Ist Deutschland etwa nicht mehr fähig, Entscheidungen zu treffen, Herr Fäller?" Fäller stand auf. "Ich war in finanzieller Not! Sie hatten das doch nur ausgenutzt! Sie sind ein elendlicher Bastard!", schrie Fäller. "Das mag sein, aber ich bin auf Ihrer Seite! Sie wollen doch auch nicht, dass die Welt von unseren Plänen erfährt!"
-8-
13:39 Uhr
Washington, D.C. Tatort
Mittwoch
Der Kommisar stand vor Axon. "Wir haben noch einen ähnlichen Mord im großen Park, Leute!", sagte er recht laut. "Axon, Conroy und sein Team", er hustete, "werden nach Zusammenhänge zwischen diesen beiden Fällen suchen müssen!" Er ging und Axon sah Conroy, der über ein Messer gebeugt war, fragend an.
-9-
15:41 Uhr
Washington, D.C. Tatort
Mittwoch
Das Telefon klingelte. "Ja?", sagte Mulder und griff sich an die Stirn. "Warum sind Sie nicht ran gegangen?", fragte Scully. "Das bin ich doch!", entgegnete ihr Mulder. "Seit zwei Stunden versuche ich Sie zu erreichen." Mulders Stirn lag in Falten. "Seit 2 Stunden?", hakte Mulder nach. Das konnte unmöglich stimmen. Wenn es geklingelt hätte, dann hätte er es mitbekommen. Andererseits tat sein rechter Arm weh und seine Stirn. So, als ob er hingefallen wäre. Doch auch an so einem Vorfall konnte...doch, er konnte."Der Kopfgeldjäger ist in die ganze Sache involviert!", sagte er. "Aber das wussten wir doch schon!", sagte sie und räusperte sich. "Nein,Scully! Eben das wussten wir noch nicht! Der Mord ist aus einem bestimmten Grund geschehen! Ebenso ein zweiter! Ich fürchte, dass, wenn wir nicht baldigst voran kommen, noch eine Menge mehr Menschen sterben werden!"
"Ich habe da etwas über ein gewisses Projekt MA herausgefunden!", sagte Scully und es knackste kurz. "Projekt MA?", fragte er. "Methane Air!", erklärte Scully. "Methan-Luft!"
-10-
14:30 Uhr
Charkiw, Ukraine - Fabrikgelände
Mittwoch
Er, der große Mann mit den langen, verfilzten Haaren, ging rasch auf den kleinen Mann zu. Er sagte etwas auf Russisch zu ihm und er antwortete ebenfalls auf Russisch. "Komm mit!", sagte der kleine Mann und führte ihn durch einen schneebedeckten Wald zu einer Fabrik mit 3 großen Schornsteinen. "Das ist sie!", sagte der kleine Mann. "Sie ist alles,was ich habe!" Der Mann mit dem langen Haar machte das Geräusch eines Beeindruckten. "aaah! Das ist gut! Gut,ja!", sate er. "Methane-Group hat gekauft von mir für viiel Geld!", gab der kleine Mann an. "Aber sie nix warum gesagten! Es ist auch egal, aber ich werden sie mit dir über Ohren hauen!" Der große Mann, während er dem kleinen Mann zu hörte, holte hinter seinem Rücken einen silbernen, stumpfen Gegenstand hervor und drückte auf einen Knopf. Blitz schnell schoss eine Spitze aus dem Objekt. "Geld aber brauchen wir! Große Firma das nix machen wirklich etwas aus! Da, da! Die genug Kohle!" Der große Mann nähere sich an. Der kleine Mann schien nichts zu bemerken und gab sich als Unwissend,bis der große Mann zuschlug. Da drehte sich der kleine um, doch er war zu schwach und wurde überweltigt. Der Schnee saugte sich mit Blut voll.
-11-
16:30 Uhr
Washington, D.C. - Tatort Park
Mittwoch
"Hauen Sie sofort ab!", sagte Conroy zu einem Mann, der den Tatort im Park betreten hatte. "Was soll denn das?", fragte der Mann. "Ich wurde hierher berufen! Von einem gewissen Florian Axon! Ich lasse mich doch nicht verarschen!" Conroy lächelte. "Ich bitte um Verzeihung! Der Kollege steht dort drüben!", sagte Conroy und zeigte auf Mulder. "Danke!", antwortete Conroy sarkastisch. "Hallo, Mr.Carter!", sagte Mulder. "Schauen Sie sich das Blut hier genauer an!", sagte er weiter und gab Carter eine Probe mit! "Ich werde es analysieren und mitder Blutprobe aus der Cannon Street vergleichen!", sagte Carter und Mulder bedankte sich. "Schicken Sie es dann bitte der follgenden FBI-Agentin! Vielen Dank!" Conroy, der farbige Polizist, rief Mulder entgegen: "Axon! Und schon etwas gefunden?" Mulder schüttelte den Kopf. "Nein, Charlie! Noch überhaupt nichts!"
-12-
10:30 Uhr
Germantown, Pennsylvenia - Unterirdische Anlage
Donnerstag
"Haben Sie vielleicht Durst, Agent Scully?",fragte eine rauhe Männerstimme. Ihr tat alles weh. Fast war es ihr, als ob sie gefallen wäre. "Ich hatte nicht gedacht, dass Sie aufwachen würden! Ihr Kollege tat das nicht! Ist das nicht interessant?",fragte der Mann. "Wer sind Sie?", fragte Scully. Sie konnte nichts sehen. Alles drehte sich und nichts hatte klare Umrisse. "Was glauben Sie denn, wer ich bin?",fragte der Mann. "Wissen Sie denn nicht einmal,warum Sie hier sind?", fragte er. "Weil Sie eine feige Ratte sind, Krebskandidat!", sagte sie.Den Zigarettengeruch hatte sie erkannt. "Oh, ich dachte, dass Sie sich einer gewissen Schuld bewusst wären! Denn, schließlich, so möchte ich doch meinen, haben Sie Ihre Nase zu oft in anderer Leute Angelegenheiten gesteckt! Meinen Sie nicht?", fragte der Raucher. "Ich weiß, dass Sie und Mulder glauben, es sei ein Spiel- in gewisser Weise ist es das. Aber es geht um viel mehr als Sie glauben! Es ist... Anderson hat den gleichen Fehler begangen!",sagte er. "Er dachte, dass ein solches Verhalten keine Konsequenzen hätte! Doch da irrte er! Und bedauerlicherweise hat er viele Menschen mit sich ins Verderben gerissen!" Der lächelte. Zwei Männer in weißen Kitteln traten auf die an der Wand befestigte Scully zu. "Sicher! Die haben mir alle geschworen,dass sie nicht den mund aufmachen würden, aber... wie sehr kann man darauf vertrauen? Eine solche Abmachung hat für mich keinen Wert!" Er wandte sich einem der Kittelträger zu."Macht sie reisefertig!", sagte er, zündete sich eine neue Zigarette an und verließ den Raum.
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11:00 Uhr
Washington, D.C.
Donnerstag
Mulder saß auf seinem Bett. Etwas war mit Scully geschehen. Die Blutprobe war bei ihr nie angekommen und sie wurde vermisst. Er musste etwas tun. Da klingelte das Telefon. Ein alter Bekannter.
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13:10 Uhr
I.N. vom Flughafen, Pennsylvenia
Donnerstag
Der Wagen bog ab. "Langly! Die Water Street hinauf und dann die Epson Road und dann...!",sagte Byers. "Ja doch! Ich weiß, wie man zum Flughafen kommt!", sagte Langly und lenkte. "Das konnte ich doch nicht wissen!", entgegnete Byers. "Oh doch! Ich habe euch schon so oft dorthin gefahren!", sagte Langly und bog ab. "Ja, aber da hab ich immer geschlafen!" Die Reifen quietschten. "Mach schon! Gib Gummi! Wir haben keine Zeit zu verlieren! Wir müssen ihm zuvor kommen!"
-15-
13:10 Uhr
I.N. vom Flughafen, Pennsylvenia
Donnerstag
Der schwarze Cadillac beschleunigte. "Machen Sie etwas zügiger!", sagte der Raucher. "Wir müssen unseren Flieger nehmen!" Scully war gefesselt. "Wo bringen Sie mich hin?", fragte sie. "Geduld, Agent Scully! Geduld! Wenn ich vor hätte, Sie umzubringen, dann wären Sie bereits tot!" Er rauchte genussvoll. "Wo wir doch vorhin bei Spielchen waren! Ich liebe Spielchen! Weshalb ich einigen Ihnen nahe stehenden Personen unseren Aufenthalstsort mitgeteilt habe! Doch sie werden uns nicht einholen! In Rennen bin ich immer der Beste!" Einige Hochhäuser kamen in sicht. Scully wurde steif,als sie sah, dass die Lonegunmen, zumindest 2 von ihnen, sich ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Cadillac gaben. "Das ist amüsant!", sagte der Raucher. "Aber was sollen sie schon unternehmen? Ich hatte eher auf Mulder gehofft!" Er lächelte. "Fahrer!",sagte er. "Kümmern Sie sich drum!" Das Fenster zwischen Fahrer und den Sitzen fuhr herunter. Ein blonder Muskelmann mit Sonnenbrille nickte und holte eine Waffe raus. Scully schrie. Dann wackelte der Cadillac. "Da ist jemand auf dem Dach!", sagte der Fahrer. "Ja, ich weiß!", sagte der Raucher. "Es ist Mulder!"
3. Teil
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13:45 Uhr
New York, 43th Street
Donnerstag
"Es... wird... keine... Gnade... geben...!", sagte eine stark verzerrte Stimme. "Wir... werden... nichts... ungetan...lassen,... um... zu... bekommen.... was .... wir ... wollen!" Der 6th Elder saß vor dem Bildschirm und hörte sich an, was das Wesen zu sagen hatte. "Wir können nicht dafür garantieren, aber", sagte der 6th elder und stand auf. "Keine... Gnade! Wir... werden... keine... Fehler ... mehr ... hinnehmen!", sagte das wesen mit der verzerrten Stimme. "Ja, gewiss mein Herr Moolana!", der 6th Elder kniete sich vor den Bildschirm. "Vernichtet... alle... Fabriken...und... macht... was.... ich... euch.... gesagt... habe! Zeiget...mir...Perfektion...so...sollet...Ihr...dafür...belohnt!" Die Tür zu dem Raum öffnete sich. "Er ist es!", sagte der 6th Elder zu dem Bildschirm und meinte damit den 8th Elder. "Moolana,mein Herr! Morgen wird der Tag kommen, da alle Fabriken zerstört werden!", sagte der 8th Elder. "Dafür garantiere ich mit meinem Leben!"
-2-
13:56 Uhr
I.N. vom Flughafen, Pennsylvenia
Donnerstag
Der Fahrtwind machte ihm zu schaffen.Mulder taumelte und fiel beinahe nach hinten. Doch er schaffte es sich an einer Seite zu halten. "Sei vorsichtig,Mulder!", schrie Byers von rechts. "Fahrer! Schießen Sie endlich!", schrie der Raucher, wobei ihm die Zigarette zu Boden fiel. Er trat sie aus. "Halten Sie an!", gab der Raucher als Order an den Fahrer. abrubt blieb der Cadillac stehen. Aus einem silbernen Koffer holte er eine Spritze mit blauem inhalt. Er gab sie dem Fahrer. "Sie wissen, was zu tun ist!", fragte der Raucher rethorisch den Fahrer. Dieser nickte, nahm die Spritze und stieg aus. Mulder lag auf dem Asphalt. "Jetzt wird es dir dreckig ergehen, du verdammtes, verseuchtes Schwein!", sagte der Fahrer, welcher Mulder als einer der Alien-Kopfgeldjäger in Erinnerung geblieben war. Währenddessen versicherte sich der Raucher,dass Scully sich auf keinen Fall bewegen konnte und ging ans steuer.Er richtete den Rückspiegel und fuhr los. "Jetzt ist Endzeit für dich!", sagte der Kopfgeldjäger, hob die Spritze und...
... wurde vom Wagen der zwei Lonegunmen weggeprallt. "Steig ein!", sagte Byers und Langly half ihm auf die Beine. "Wo fahren die hin?", fragte Mulder und rieb sich die Schulter. "Nach Deutschland!",antwortete Langly. "Du weißt es noch nicht! das Projekt MA", fing Byers an, "steht für "Methane Air"! Die pumpen seit über 30 Jahren sich von allein auflösendes Methan in die Luft! Das ist schon nach 2 Minuten nicht mehr nachweisbar! stell dir vor, was das für Auswirkungen auf unser Klima hat!" Mulder rieb sich noch immer die Schulter. "Die Regierung unterhält in ganz Europa Fabriken,die nichts herstellen außer 'ner Menge Schadstoffe,eben das spezielle Methan! Wir haben uns bloß gewundert: Warum machen die das und warum immer noch?", sagte Byers und gab Langly Fahrhilfe. "Wie meinst du das?", wollte Mulder wissen. "Methan erhöht die Temperatur auf der erde! Das passt mit der bevorstehenden Kolonisation zusammen! die versuchen die erde angenehmer für die Außerirdischen zu machen!", schlussfolgerte Mulder. "Nein!", widersprach Langly. "Die versuchen es nicht! Die machen es und werden es auch schaffen!" Langly bog in die Franfort Street ein. "Aber das ist eine veraltete Technologie! Mittlerweile liefen Versuche mit Chemtrails! Chemikalien, die aus Flugzeugen geworfen werden! Die hatten nämlich lange ein Problem: die Fabriken gab es ausschließlich in Europa! Also, wie konnten die sie auch in Amerika und im Rest der Welt verteilen? Mit Hilfe von Flugzeugen! Soweit wir wissen, aber im Grunde wissen wir gar nichts, hat ein gwisser Dr.Hudson die Supermacht "goladar" entwickelt,eine Chemikalie, die sich explosionsartig ausbreitet. Damit könnten selbst Chemtrails überflüssig werden!"
-3-
13:56 Uhr
I.N. vom Flughafen, Pennsylvenia
Donnerstag
Der Mann am Boden stand auf. Er war nicht verletzt, denn er war ein Formwandler-Alien. Sein Beruf war es, nicht so einfach zu sterben. Sein Blick wanderte umher, bis er ein Motorrad entdeckte.
-4-
13:56 Uhr
I.N. vom Flughafen, Pennsylvenia
Donnerstag
"Spreche ich mit dem Kommisar? Oh,gut! Ich bräuchte auf der Farrer Road eine Straßensperre! So schnell wie möglich! Es geht um Minuten!", sagte der Raucher ins Telefon. Dann legte er auf und zündete sich eine Zigarette an. "Geht es Ihnen gut, Agent Scully?", fragte er. Keine Antwort. "Gut!", fügte er hinzu.
-5-
13:59 Uhr
Charkiw, Ukraine Fabrikgelände
Donnerstag
Der Mann mit den langen, fettigen Haaren hatte sich in einen Kopfgeldjäger verwandelt. Er hatte Sprengstoff um die Fabrikanlage verteilt und er hatte auch einen Zünder eingebaut. er brauchte nur noch zu warten.
-6-
14:05 Uhr
Washington, D.C.
Donnerstag
"Fick mich!", sagte Denis Miller zu ihrem Ehemann Gordan Miller und knöpfte ihm das Hemd auf. "Du musst mir keinen Gefallen tun, Schatz!", sagte Gordan. "Ich denke, dass ich heute lieber nicht...", doch sie wollte Sex. Wie jede Frau es ab und an wollte. "Ich bin nackt und du willst mich nicht?", fragte sie und wurde leicht stinkig. "von den nackten Schlampen im Internet wirst du immer ganz geil! Aber so 'ne geile Hausfrau mit tollen Brüsten verschmähst du!" Sie stand auf. "Ich will heute Sex! Ich kann auch allein!", sagte sie garstig. Dann riss ihn das Klingeln des Telefons aus dem Streit. Er ließ seine nackte Frau im Wohnzimmer allein und ging dran. "Ja?", fragte er.Im selben Moment erblickte seine Frau ein Motorrad in deren Einfahrt. "Sie brauchen mir nicht zu versichern, dass Sie sich an unsere Vereinbarung gehalten haben,Mr. Miller! tun sie mir aber einen Gefallen, ja?", fragte die Stimme am Telefon.
-7-
14:06 Uhr
I.N. vom Flughafen, Pennsylvenia
Donnerstag
"Gehen Sie bitte kurz, von Ihrer Frau unbemerkt in den Garten! Mehr nicht!", sagte der raucher ins Telefon und legte dann auf. Dann bog er rechts ab.
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14:07 Uhr
Washington, D.C.
Donnerstag
Miller legte auf und öffnete vorsichtig,und leise die Vordertür. Da sah er ein Motorrad und spührte einen Stich imHerzen. er klappte zusammen und fiel die Treppe runter und blieb vor dem Motorrad liegen. Der Kopfgeldjäger verwandelte sich daraufhin in Miller,ging in die Wohnung und erstach seine Frau, ging dann raus und holte Miller,um ihn so bei seiner Frau zu platzieren, dass es wie Mord-Selbstmord wirkte.
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14:12 Uhr
Frankfurt, Hessen, Deutschland
Donnerstag
Sechs Kopfgeldjäger schleppten TNT einen steinernen Weg hinauf. Ein siebter Mann geleitete den 1st Elder zu einer Sprengstoffinstallation. "Es darf nichts schief gehen!", sagte der 1st Elder. "Denn wenn doch, dann wird Ursus auch Moolana nicht mehr halten können!" Der Kopfgeldjäger nickte. "Gut, dass wir uns da einig sind!", sagte er und ging. Der Kopfgeldjäger sah ihm emotionslos nach.
-10-
14:30 Uhr
New York, 43th Street
Donnerstag
"Morgen werden alle Fabriken gesprengt! In einem solchen Rythmus, dass niemand, der nicht so nah an der Explosion dran ist, dass er sowieso drauf geht, davon Wind bekommen wird! Dann kann das Projekt beginnen!", sagte der 8th Elder. "Wir setzen Chemtrails anstatt Fabriken zur Klimatisierung ein!", fasste der 4th Elder zusammen. "Aber was ist mit Charles?",fragte der Asian Man. "Was ist mit Charles Spender?" Aus dem Schatten trat Strughold. "Was soll denn mit ihm sein? Meine Herren, ich habe den Eindruck, Sie hätten gewisse "Bedenken"! Ist dem etwa so?", fragte er. "Nun, dass wir sein Projekt gestoppt haben, hat er uns nicht verziehen! sie alle kennen ja seine Art! aber, dass auch wir gewisse "Projekte" am Laufen hatten, dass wusste er nicht! Er weiß es immer noch nicht", sagte der 3rd Elder. "Wenn er es gewusst hätte, dann hätte er das als Argument für sein Projekt genommen! Als Rechtfertigung!" Strughold lächelte. "Sehen Sie sich doch Ihre Projekte an und dann Spenders! Ihre Projekte konnten keine Erfolge vorweisen! Spenders schon!"
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14:30 Uhr
I.N. vom Flughafen, Pennsylvenia
Donnerstag
"Ich denke, dass die Regierung Anderson beseitigt hat, weil er etwas wusste! Wie ihr gesagt habt: Er war vermutlich in der Nähe Frankfurts! Dort,wo die Fabrik steht!", sagte Mulder. "die anderen Morde hängen da mit drin! Vermutlich Bekanntschaften!" Byers griff ins Lenkrad. "Da! Straßensperre! Fahr in die Goblet Street!", schrie Byers. Langly nickte. "Geht klar!" Byers: "Super Kung-Fu!" Sie bogen ab. die reifen quietschten auf dem asphalt. "Wie sollen wir zum Flughafen kommen?", fragte Langly. "Verdammt! Die lassen uns nicht so einfach durch!" Byers aber hatte eine Idee. "Wir fahren durch die Abaygailer Street! Dort gibt es einen Kapellenhof, der direkt mit einer Shopping Meile verbunden ist! Dahinter kommen wir direkt zum Flughafen!" Mulder war sich nicht ganz sicher, was er davon halten sollte, aber er war dabei. "Dann fahr mal los,Langly!", sagte Mulder, und Langly gab Gas.
-12-
14:45 Uhr
Flughafen, Pennsylvenia
Donnerstag
"Der Flieger ist zum Abheben bereit, Sir!", sagte ein Pilot und der Raucher stieg aus dem Cadillac. "Gut! Wenn er abhebt, dann führen Sie die Dame bitte ins Hauptquartier des FBI! Keiner darf erfahren, dass sie dort hingebracht wird!", antwortete der Raucher und warf eine aufgerauchte igarette zu Boden. "Na dann!" Er stieg ein. Befestigte einen Gurt und gab demPiloten das Zeichen zum Abheben. Während sich das Privatflugzeug in die Lüfe erhob, öffnete der Pilot amBoden die Hintertür des Cadillacs. "Miss!", sagte er und Scully stöhnte. "Sie werden mitkommen!"
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14:46 Uhr
I.N. vom Flughafen, Pennsylvenia
Donnerstag
"Achtung!", schrie Byers. "Passanten!" Langly umfuhr sie. Die Einkaufsmeile hatten sie nun passiert. Der Flughafen aber war von einem Elektrozaun umgeben. "Verdammt!", sagte Langly. "Nein! Fahr nach Süden! Da gibt es ein Tor!", sagte Byers. "Bist du da sicher?", fragte Langly nach. "Nun fahr schon endlich!",kam es vom Rücksitz. "Na gut!", sagte Langly und gab erneut Gummi.
-14-
14:53 Uhr
Flughafen, Pennsylvenia
Donnerstag
Auf dem Rollfeld angekommen. "Sie sind weg!",sagte Byers. "Vielleicht sollten wir die Hoffnung aufgeben,denn wir haben unser bestes getan!" Mulder schüttelte sich."Nein! Ich weißwo sie ist! Er hat sie nicht mitgenommen!", sagte Mulder. "überlegt doch mal:Warum sollte er sie denn überhaupt mitnehmen? Um sie etwa zu töten? Nein, dass hätte er sofort gemacht! Ich sag euch, warum er sie mitgenommen hat: Er wollte uns beschäftigen! Er wusste genau, dass es Spuren gab, die noch nicht verwischt waren! Deshalb hat er uns doch überhaupt kontaktiert! Ich nehme an, dass die Kopfgeldjäger die letzten Spuren bereits beseitigt haben! Die Blutprobe hätte so viel bewiesen!" Mulder schaute gen Himmel. "Die Wahrheit ist da draußen! Irgendwo!"
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10:00 Uhr
FBI Headquaters
Freitag
"Es war also tatsächlich eine X-Akte, Agent Mulder?",fragte Skinner und sah Mulder ernst an. "Ja!", gab er zu und blickte zum Fenster hinaus. "Ja, es war eine X-Akte!", wiederholte er sich. "Bald wird es ihr wieder besser gehen, habe ich gehört!", sagte Skinner. "Dann können Sie ja wieder Ihren regulären Dienst aufnehmen!" Mulder nickte. "Wissen Sie, Sir!", sagte Mulder."Für das, was ich erfahren habe, gab es so viele Beweise! Und heute wurden oder werden sie vernichtet! Und ich frage mich, ob je jemand dasselbe herausfinden kann wie ich! Wird jemand der Regierung das Bein stellen können?", er sah Skinner an. "Genießen Sie Ihren Urlaub und statten Sie jemandem einen Besuch ab!", sagte Skinner und Mulder verließ sein Büro.
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11:30 Uhr
General Hospital, Washington, D.C.
Freitag
"Sie steht noch unter Schock! Wird sich aber bald erholt haben! Ruhe braucht sie,weshalb ich Sie bitten müsste, es sokurz wie möglich zu machen!",sagte der Arzt und holte eine Spritze hervor. "Ich müsste ihr da noch etwas verabreichen!", sagte er und stach Mulder in den Arm. "Verzeihung! Es ist nichts schlimmes! Lediglich Kochsalzlösung! Ich bitte vielmals um Entschuldigung!", sagte er und Mulder nickte. "Also!", sagte der Arzt und spritzte Scully die Flüssigkeit. "Denken Sie daran, was ich Ihnen gesagt habe!", erinnerte er Mulder und verließ das Krankenzimmer. Draußen vor der Tür veränderte er sein Aussehen.
-Epilog-
11:30 Uhr
unbenanntes Land, Antarktis
Freitag
Das Flugzeug landete auf einer speziellen Landebahn. "Sie können jetzt aussteigen, Sir!", sagte der Pilot, woraufhin sich der Mann absicherte und die Rollbahn betrat. Allein wanderte er gut geschützt gegen die Kälte und kam an eine riesige Installation neben einer Basis an. Ein Mann mit Bart kam ihm entgegen. "Ja?", fragte der Bärtige. "Sie können das Signal für die Detonationen geben!", sagte er und zündete sich eine Zigarette an.
Alle Rechte am Text: Raucher89
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