"Independent" Interview mit Gillian Anderson

22. November 2002    
Die Independent Ausgabe vom 17. November enthält ein Interview mit Gillian Anderson:

Gillian Anderson, 34, lebte in London bis ihre Familie nach Michigan zog. Gillian war damals 11. Sie studierte danach "Drama" an der DePaul University, Chicago, und bekam mit 24 die Rolle der Dana Scully. Die Serie wurde in über 90 Länder der Welt verkauft. Außer ihrem Auftritt im hochgelobten "Haus Bellomont", ist sie derzeit in London auf der Bühne zu sehen. Von ihrem Ex - Ehemann, Clyde Klotz, hat sie eine Tochter, Piper.

Erzählen Sie etwas über "What the Night ist For".

Es ist ein Stück über wahre Liebe und Ehrlichkeit. Das ganze spielt damit, das es keinen Menschen gibt, mit dem man leben kann.

Schwerer Inhalt. Und was ist Abend sonst noch los ?

Ich denk es kommt darauf an wo man ist. In London startet der Abend nicht vor 22 Uhr, wenn du mit Freunden essen gehst. Danach kann man vielleicht noch in eine Bar oder in einen Club gehen. In LA startet der Abend um einiges früher. Du hast ein wirklich frühes Abendessen (18h), und gehst vielleicht noch ins Kino. Danach sagt dann jeder "Gute Nacht", und alle gehen Heim, wo du noch im Bett ließt oder etwas anderes machst.

Nach neun Jahren "Dana Scully", war es da für Sie schwierig herauszufinden, wo Dana aufhört, und Sie anfangen ?

Ich denke am Anfang war nur sehr wenig von mir in der Rolle wiederzufinden, aber nachdem ich diese Rolle längere Zeit gespielt hatte, fand ein Austausch beider Personen statt. Ich habe schließlich viel von der Rolle gelernt. Es gab einen wichtigen Punkt, wo ich sagte, bin ich wirklich so ? Ich meine denke ich wirklich wie sie oder ist das nur die Rolle, die ich solange gespielt habe ? Wenn ich mit jemandem privat Rede, denke ich manchmal "Whoah....das war ein Scully Moment". Aber zur gleichen Zeit, sind wir in sovielen Dingen verschieden.

Wie kamen Sie eigentlich dazu, sich von einem buddhistischen Priester auf dem 17 Loch eines Golfplatzes verheiraten zu lassen ?

Wir waren in Hawaii, dem schönsten Platz den wir finden konnten. Der Typ der uns verheiratete, der Buddhist, nahm uns mit seinem Minivan mit, und zeigte uns alle Plätze. Und aufeinmal sagte er "Oh, ich habe eine Idee", und fuhr uns zu einem Golfplatz. Man konnte den Ozean sehen, und dabei stand noch ein einzelner Baum, es war einfach schön. Es gab nichts spezielles am 17 Loch, es war einfach das schönste. Es ist wirklich komisch, denn ich hasse Golf.

Ist es wirklich wahr, das sie niemals mit David Duchovny konnten ?

Wir waren einfach zwei Leute, die in eine intensive, stressige Situation geworfen wurden, inder wir nicht sein wollten. An manchen Tagen wachst du auf uns sagst "Hey, guten Morgen schön dich zu sehen" und manchmal sagst du "Ich möchte dein Gesicht nie wieder in meinem Leben sehen". Ende der Geschichte. Sie wissen, das wir zwei sehr komplizierte Menschen sind. Ich habe manchmal aussetzer, genauso wie er. Lass uns einfach dabei bleiben. Muss es denn irgendwas anderes sein ?

Sie haben schon so viele Interviews gegeben. Welche Frage "kotzt" Sie wirklich an ?

"Glauben sie ? Glauben sie an Aliens ? Ich schwöre, wenn ich das nocheinmal höre....

Text: www.xfiles-mania.de
Quelle: independente.co.uk

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