ALIAS : CSI : DESPERATE HOUSEWIVES : LOST : SCIFI : TVonDVD : XFILES               PORTAL : KONTAKT : IMPRESSUM

 




Dr. House - Alle Staffeln
MacGyver - Staffel 1

 
  Dreamwatch Interview mit David Duchovny (09/01)
 

> Nachrichten-Archiv > Druckansicht    

Datum: 07.09.2001 | Kategorie: Interviews
Redakteur: elacqua
  David Duchovny hat schließlich "Akte X" für eine Filmkarriere fallen lassen. Sein Debüt gab er in Ivan Reitmans "Evolution". Jenny Cooney Carrillo sprach mit dem Veteranen im Jagen von Außerirdischen.

Wie ist Ivan Reitman so als Regisseur?
Ich denke er ist ein Fan. Er liebt Komödien. Er liebt es zu lachen. Er ist ein Fan des "Komischen". In diesem Sinne ist er sehr sicher in seinem Urteil, was lustig ist, was total richtig ist und was funktioniert. Er ist darin sehr diszipliniert. Er weiß, was er machen kann und er will, dass man etwas extra hineinbringt, also fühlt man sich frei, etwas zu seiner Arbeit hinzuzufügen. Er wird philosophisch, wenn er zu erklären versucht, war er gemacht hat, aber was Dinge angeht, die genau jetzt passieren, da kann er nur sagen "das war oder war nicht lustig". Die Leute lachen, oder nicht. Das ist das einzige Kriterium für eine Komödie.

Ihnen wird nachgesagt, sie hätten viel Sinn für Humor und in diesem Film können Sie das sicherlich zeigen. Woher kommt ihr Gefühl für Comedy und wie hat es Ihnen in Hollywood geholfen?
Ich glaube nicht, dass mein Sinn für Humor etwas ist, dass zusätzlich zu mir existiert. Es ist Teil von dem, was ich bin. Ich finde jeder besteht aus der Summe seiner Attribute, darum grenze ich das nie aus und wundere mich nicht, woher er kommt. Mein Vater glaubt, er sei lustig, also vielleicht habe ich es von ihm. Ich meine ich bin lustig genau so, wie er findet, dass er lustig sei. Mein Bruder findet sich lustig. Das wäre dann ein Familienmerkmal: wir alle glauben, wir wären lustig (lacht). Ob das stimmt, ist eine andere Geschichte. In Hollywood ist manchmal die einzig normale Reaktion auf etwas, zu lachen, oder die Absurdität zu erkennen. Ich sehe Hollywood nicht anders als den Rest der Welt. Das ist ein Geschäft. Das Geschäft von Hollywood ist wie jedes andere Geschäft und sie sind alle egozentrisch und verdreht. Was mich betrifft, ich kann nicht über mich lachen. Es wird immer ganz ernst, wenn es um mich geht (lacht).

Offensichtlich wird jeder über ihre "offenherzige" Szene sprechen. War das spontan, und wie nervös waren sie bei dem Gedanken ihren Hintern der Crew und den Schauspielern zu zeigen?
Ich war wegen der Vorderseite etwas schüchtern. Ich habe mir keine Sorgen gemacht meinen Hintern zu zeigen. Aber darüber, wie ich die Dinge an der Vorderseite verdecken kann.

Heißt das, dass sie mit so etwas Erfahrung haben?
Ja, nun, ich war im Basketballteam und wir fuhren an den Wochenenden normalerweise weite Distanzen zu den Spielen und wir hatten lange Rückfahrten in diesen großen gelben Bussen. Oft herrschte viel Verkehr und da haben wir fünf Hintern auf die Rückfenster gepflanzt. Einige arme Frauen, die im Verkehr steckte, musste sich eine Stunde lang diese Ärsche am Fenster ansehen.

Wie ist heutzutage Ihr Verhältnis zu Wissenschaft und SF?
Wissenschaft ist etwas großartiges. Ich war nicht gut in den Naturwissenschaften, aber ich fand sie immer sehr inspirierend. Ich versuchte das "Scientific American" zu lesen, aber das war zu schwer für mich. Ich konnte nicht einmal dieses Buch von Stephen Hawking ["A Brief History of Time"/"Eine kurze Geschichte der Zeit"] fertig lesen. Das sollte für Idioten geschrieben sein, aber ich fürchte, ich liege sogar noch unter diesem Niveau. Was Science Fiction angeht, davon bin ich kein großer Fan. Ich lese oder sehe so etwas nicht.

Nach Ihrem Abgang von "Akte X", wie blicken Sie darauf zurück?
Das Beste daran ist, dass meine Zeit nun mir gehört. Ich fühle mich befreit und ich kann tun, was immer ich will, ohne 10 Monate des Jahres die Serie drehen zu müssen. Die Befreiung bezieht sich nicht auf die Rolle oder die Serie oder die Leute, nur auf die Zeit. Die Reaktionen auf die letzte Staffel waren wirklich toll. Ich meine, es machte Sinn, dass so viele Leute eingeschaltet haben, um Mulder wieder zurück zu sehen, denn das ist das Klassische an der Serie, wie alles begann. Ich würde gerne sagen, dass ich oder Gillian [Anderson] oder Chris [Carter] unersetzbar wären, aber Tatsache ist, dass, sobald man eine Serie wie diese, mit all den paranormalen Erlebnissen und was auch immer, in Gang gebracht hat, ist der Zustand so großartig, dass man jeden ersetzen kann. Wir sind alle ersetzbar. Die Serie ist ohne mich oder Gillian oder Chris nicht die selbe, aber es ist eine Serie und es ist eine Serie, die die Leute wahrscheinlich auch ansehen.

Wie fühlen Sie sich beim Versuch, den Übergang vom Fernsehen zur großen Leinwand zu schaffen?
Für mich hängt eine überzeugende Darstellung nicht vom Box Office-Ergebnis ab. Ich bin auf "Return to Me" sehr stolz. Ich finde das ist ein großartiger, schöner kleiner Film. Der "Akte X"-Film, schätze ich, zählt nicht. Durch die Anforderungen der Serie hatte ich nicht viel Zeit für andere Projekte. Ich glaube nicht, dass ich durch das Verlassen der Serie an Anziehung verloren habe. Ich hatte vor "Akte X" Talent und ich habe mein Talent durch das Verlassen der Serie nicht verloren. Es wird Erfolge und Misserfolge geben, aber ich bin hoffnungsvolle, dass meine Karriere weitergeht.

"Akte X" war vor allem so erfolgreich, weil es ein neues Gebiet erschloss. Glauben Sie, dass Ihre Filme das auch tun müssen?
Ich bin nicht so sicher, dass das Erschließen neuer Gebiete den Erfolg eines Films ausmacht. Man kann nur wage vorhersagen, wie ein Film sein wird. Wenn man ihn nicht schreibt, Regie führt und darin spielt, kann man das Ergebnis nicht kontrollieren. Ich bin auf meine Arbeit in meinen Filmen stolz - ob sie die kulturelle Landschaft nun verändert haben oder nicht. Man kann auf eine Serie wie "Akte X" keine Wetten abschließen. Das passiert einfach. Mir fällt auch kein Film der letzten 10 Jahre ein, der die kulturelle Landschaft verändert hätte. Das ist vielleicht eine Sache, die nur einmal im Leben passiert. Ich kümmere mich darum auch mehr, ob der Film mich interessiert und mich unterhält, denn ob er die Landschaft verändert.

Haben Sie gerne in Kanada gedreht und was vermissen sie am meisten?
Ich vermisse Vancouver recht oft. Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung, ich vermisse Kanada. Ich vermisse das Wetter, den Regen. Ich mag den Regen. Ich vermisse wie grün es ist und wie rein es ist und wie sicher es ist. Vancouver ist eine wirklich lebenswerte Stadt und ich vermisse die Freunde, die ich dort kennen gelernt habe und Restaurants, wo ich gegessen habe. Ich vermisse wirklich alles. Ich hatte eine tolle Zeit in Vancouver.

Nach all den Jahren müssen Sie über Aliens nachgedacht haben. Wie glauben Sie, würden sie aussehen?
Ich stelle sie mir so wie uns vor, nur anders. Ich habe noch nie so über ihre äußere Form nachgedacht, aber das ist eine der tollen Sachen am Film - man entwickelt dieses andere Leben, vom Einzeller bis zum Affen, bis zur riesigen Amöbe am Ende des Films. Diesen erfinderischen Teil des Films fand ich wirklich interessant. Ich selbst habe darüber noch nie nachgedacht. Ich glaube, ich dachte er sehe so aus wie E.T.

Ihre Eltern sind geschieden. Glauben Sie, ist das der Grund, warum Sie so lange gewartet haben, um zu heiraten und eine Familie zu gründen?
Ich glaube eine Scheidung trifft jeden im Innersten. Ich kann nicht sagen, wie es mich getroffen hat. Ich wüsste nicht wie, aber es verändert dein Leben und man wird eine andere Person. Ich wurde zu der Person, die ich bin und ich kann mir nicht vorstellen, was anders verlaufen wären, wie ich jetzt wäre, wenn die Dinge anders gelaufen wären. Was das Heiraten betrifft, ich glaube nicht, dass ich mich entschlossen hatte, zu warten. Aus irgendeinem Grund war ich noch nicht so weit. Ich dachte nicht bewusst, dass ich warten wollte. Es ist einfach so passiert.

Machen Sie sich Sorgen, ob Sie ein guter Vater sind?
Ich glaube alle Eltern machen sich darum Sorgen und ich glaube, ich werde Fehler machen, ich versuche einfach sie so gering wie möglich zu halten. Wenn ich den einen Fehler nicht mache, mache ich einen anderen. Als Eltern macht man Fehler, als Mensch, man hofft einfach, dass sie einem vergeben. Man reagiert oft auf das, was die eigenen Eltern gemacht haben und manchmal geht man zu stark in die andere Richtung. Also macht man andere Fehler als die eigenen Eltern. Das ist so instinktiv, dass man das nicht planen kann, wirklich. Das passiert einfach.

Text: mysterynews.de



 

Die Akte X - Community
   Jetzt kostenlos Anmelden !

   - Umfangreiche Foren
   - Telegramme
   - Spookie Mail - Box
   - Freunde Funktion
   - Picture Clash
   - Gewinnspiele
 

HIER REGISTRIEREN

Die letzten Beiträge im Forum
  Die letzten 6 Beiträge im Forum

 

ZUM FORUM

Der Akte X - Newsletter

anmelden abmelden

NEWSLETTER HOMEPAGE

Die nächste Folge
Die nächste Folge auf Kabel1

Pause auf Kabel1
Kabel1 strahlt derzeit leider keine weitere Akte X - Wiederholung aus. Sobald der Sender Mulder&Scully wieder in das Programm aufnimmt, erfahrt ihr dies natürlich in unseren News bzw. an dieser Stelle!

TRAILER DER KABEL1 - FOLGEN

BILDER ZU DEN EPISODEN

ZUM EPISODEGUIDE

Akte X - Downloads
   Die neuesten Downloads

 

ZU DEN DOWNLOADS

  Aktuelle Umfrage
Akte X auf Tele 5. Das schaue ich mir...
...an!!
...nicht an!
...ab und zu an!
Seit wann läuft das denn?


View Results
XFM's Image Vote
   Image Vote !

Wir haben über 520. Bilder zu David Duchovny, Gillian Anderson und verschiedene Bilder zur Serie zusammengetragen, damit Du Deine Favoriten bestimmen kannst
 

JETZT VOTEN

XFM's Episode Vote
   Neu! Episode Vote

Absofort kannst Du Deine Lieblingsfolgen von Akte X in unserem beliebten und brandneuen Voting Skript bewerten. Wir wünschen viel Spass!
 

JETZT VOTEN

   Copyright Informationen
Bei "XFiles-Mania.de" handelt es sich ausschließlich um eine private Seite und wird von Fans in ehrenamtlicher Arbeit betrieben. Sämtliche Logos und Texte sind Eigentum des jeweiligen Autoren und Rechteinhabers.
"The X-Files": Copyright © 20th Century Fox.